Die SPD-Fraktion Meckenheim begrüßt, dass Tempo 30 auf der gesamten L 471 durch Altendorf-Ersdorf nun umgesetzt werden soll. Die Verwaltung berichtet darüber in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 17. September.
„Für die Menschen in Altendorf-Ersdorf ist das eine wichtige und längst überfällige Verbesserung“, erklärt Stefan Pohl, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Weniger Geschwindigkeit bedeutet mehr Sicherheit, weniger Lärm und eine spürbare Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner.“
Die SPD-Fraktion setzt sich seit Jahren konsequent für eine Verkehrsberuhigung im Doppelort ein. Bereits im November 2018 beantragte sie Tempo 30 im Bereich der gefährlichen Kurven an der Kirche St. Jakobus sowie zusätzliche Querungshilfen. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung daraufhin einstimmig, mit Straßen.NRW über zusätzliche Tempo-30-Bereiche, Querungshilfen und weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen zu verhandeln.
Auch 2019 und 2020 blieb die SPD an dem Thema: Mit einer Anfrage zur Verkehrssicherheit und einem weiteren Antrag zur zügigen Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen forderte die Fraktion, die Belastungen durch den Durchgangs- und Autobahnumgehungsverkehr endlich wirksam zu reduzieren.
Im Kommunalwahlkampf 2025 war Tempo 30 für Altendorf-Ersdorf deshalb ein Kernanliegen von Stefan Pohl und der SPD. Gerade für den Doppelort stand die Forderung nach mehr Sicherheit, weniger Verkehrslärm und einer spürbaren Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner im Mittelpunkt. Dafür wurden Stefan Pohl und die SPD von CDU und Grünen teils scharf kritisiert.
Im April 2025 beantragte die SPD schließlich, auf der gesamten L 471 vom Ortseingang bis zum Ortsausgang von Altendorf-Ersdorf Tempo 30 anzuordnen. Dieser konkrete Antrag wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr gegen die Stimmen der SPD von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BfM, UWG und FDP abgelehnt.
„Damals wurde darauf verwiesen, dass die rechtlichen Voraussetzungen noch nicht ausreichend geklärt seien“, so Pohl. „Mit der novellierten Straßenverkehrsordnung sind die Handlungsmöglichkeiten nun größer. Auf Grundlage der belasteten Schulwege und der im Lärmaktionsplan festgestellten Lärmbetroffenheit hat die Verwaltung die Tempo-30-Anordnung für den gesamten Doppelort vorbereitet.“
Nach Angaben der Verwaltung haben sowohl die Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Bonn als auch Straßen.NRW der Maßnahme zugestimmt. Die Beschilderung soll kurzfristig aufgestellt werden.
„Die SPD hat das Thema über Jahre hinweg auf die politische Tagesordnung gesetzt und konkrete Schritte eingefordert“, betont Pohl. „Gut, dass Tempo 30 nun endlich Realität wird. Entscheidend ist jetzt, dass die Umsetzung zügig erfolgt und die Menschen in Altendorf-Ersdorf die versprochene Entlastung tatsächlich spüren.“